Berechnung der Pulsbelastung von Zener-Dioden
In der Entwicklung eigensicherer Geräte ist die genaue Berechnung der Pulsbelastung von Zener-Dioden essenziell, insbesondere bei Geräten, die mit Netzspannung betrieben werden. Die Fähigkeit, solche Pulsbelastungen korrekt einzuschätzen, stellt sicher, dass die Zener-Dioden innerhalb ihrer sicheren Betriebsgrenzen arbeiten und somit die Integrität des gesamten Geräts gewahrt bleibt. In diesem Blogpost wird eine Methode zur Berechnung der Pulsbelastung vorgestellt, die das Schmelzintegral und den Kaltwiderstand berücksichtigt. Obwohl diese Methode nicht vollkommen den physikalischen Gegebenheiten entspricht, ist diese Vorgehensweise aus der Praxis bekannt und wird von Entwicklern und Herstellern eigensicherer Geräte, sowie von Prüfstellen für die ATEX oder IECEx Zulassung angewandt. Es sind einige Kritikpunkte an dieser Methode angebracht, die in diesem Artikel aufgeführt werden. Vielen Dank an dieser Stelle für die Kommentare und Hinweise in diesem Zusammenhang. Es ist ratsam im Zweifel eine praktische Prüfung durchzuführen oder weitergehende Informationen vom Hersteller der Dioden und Sicherungen einzuholen.


